Vorschau auf die Volley Final Four (Nachwuchs Schweizer-Meisterschaft) vom 29./30. April 2017

Am kommenden Wochenende versammeln sich in Neuenburg die 32 besten Volleyball Nachwuchsteams der Schweiz zum Final Four Turnier. Erstmals werden die acht Meistertitel mit dem neuen Modus ausgespielt.
Mit dabei sind auch fünf Teams aus der Region Basel.

Bisher wurden die Schweizer Meistertitel an verschiedenen Wochenenden ausgespielt, manchmal hatten sogar die Damen einen anderen Austragungsort als die Herren.
Mit der Modusänderung finden die Finalspiele alle an einem Wochenende und am selben Ort statt. Neu werden die Partien auf drei Gewinnsätze ausgetragen.

Für die nächsten drei Jahre übernimmt der Verein Neuchâtel UC (NUC) als Ausrichter das Finalturnier. Nur die besten Teams in den Kategorien U15, U17, U19 und U23 (jeweils beide Geschlechter) haben sich in zwei Qualifikationsturnieren einen Platz in den Final Four erkämpft. Entsprechend hoch wird das Niveau der Spiele sein.

Dieser Meinung ist auch Timo Lippuner, Coach der NLA und U23 von Sm’Aesch Pfeffingen (sowie der Schweizer Nationalmannschaft):
„Ich finde den neuen Modus sportlich sehr interessant, es gibt nicht mehr wie an der alten SM in zwei Tagen (zu) viele Spiele, die Qualität der Spiele steigt so sicherlich. Auf der anderen Seite fehlt sicher auch etwas das “SM Feeling” wenn nicht 12 Teams des gleichen Alters an der SM sind. Der Modus macht aber auch sportlich insofern auch Sinn, dass alle Mannschaften faire Chancen für den Final haben. Bei den U23 sind 3 von 4 Teams aus unserer ersten Qualigruppe vom ersten Tag. Das heisst, die Auslosung der Gruppe ist nicht so entscheidend, ein gutes Team kann sich über die 2 Tage durchsetzen, auch wenn zwei andere Favoriten in der gleichen Gruppe eingeteilt sind.“

In fünf der acht Kategorien gehen auch Mannschaften aus der Region Basel an den Start:

  • Gym Leonhard Knaben U15
  • Gym Leonhard Mädchen U15
  • Sm’Aesch Pfeffingen Mädchen U17
  • Traktor Basel Knaben U19
  • Sm’Aesch Pfeffingen Mädchen U23

Nochmals Timo Lippuner, zur Rolle seines Teams an den Final Four:
„Zu uns: Wir haben sicherlich die beiden zur Zeit besten Schweizer Angreiferinnen in unseren Reihen (Laura, Maja) und mit Madlaina Matter wohl auch die stärkste Mittelblockerin in dieser Alterskategorie. Was uns allerdings fehlt ist das Zusammenspiel als Team, wir haben auf Grund des Kalenders keine gemeinsamen Trainings und unsere Zuspielerin Lena spielt ausser dem U23 nicht mehr auf der Zuspielposition. Das war schon im Qualispiel gegen zuzu (züri unterland/Anm. Der Schreiber) eine Herausforderung, welche ein top eingespieltes Team stellen, welches sich mit Gabi Schottroff und Julie Lengweiler von Volero verstärkt hat. Ich glaube, dass wir gute Chancen auf den Sieg haben, aber ich gebe Luzern und ZuZu mit ihren starken Teams ebenfalls gute Chancen. Vermutlich wird Genf am meisten zu kämpfen haben, allerdings haben sie in der Quali NUC geschlagen und sich Zuzu nur knapp mit 1:2 geschlagen geben müssen. Für Spannung ist also gesorgt.“

Am Samstag werden basierend auf den Rangierungen des zweiten Qualifikationsturniers die Halbfinals ausgetragen. Am Sonntag fallen die Entscheidungen in den Finalspielen.

Hier die Spiele der Basler Teams vom Samstag:

11:30 Maladière         KU15              Gym Leonhard – Smash 05 Laufenburg-Kaisten
12:30 Riveraine          MU17             Neuchâtel UC – Sm’Aesch Pfeffingen
13:45 Maladière         MU15             Gym Leonhard – Ried-Brig
18:15 Maladière         KU19              Traktor Basel – Volley Näfels
19:15 Riveraine          MU23             Sm’Aesch Pfeffingen – züri unterland

Mehr Informationen sind unter http://www.volleyfinalfour.ch/ zu finden