Volley Final Four: Drei Mal Gold, einmal Silber

Überaus erfolgreich schlossen die Teams aus der Region Basel die Volley Final Four in Neuenburg ab.
Sm’Aesch Pfeffingen bei den U23 Mädchen sowie bei den Jungs Gym Leonhard (U15) und Traktor Basel (U19) holten sich den Schweizer Meistertitel.
Silber gab es für für die Mädchen von Gym Leonhards U15.

KU15 Gym Leonhard – Servette Star-Onex 3:1 (27:25, 25:20, 20:25, 25:19)

Die Jungs von Gym Leo starteten nervös ins Spiel, konnten aber einen kleinen Rückstand drehen und lagen beim ersten Satzball mit 24:19 vorne. Dann brachen sie nochmals ein, und bei 24:25 kam SSO auch zu einem Satzball. Gerade rechtzeitig fingen sich die Basler, und beendeten den Durchgang mit 27:25.
Auch im zweiten Satz blieb Gym Leo siegreich, mit 25:20 bauten sie die Führung auf 2:0 aus.
Zu Anfang des dritten Durchgangs schien es, als würde Leo den Sack zumachen, doch diesmal drehten die Genfer einen Rückstand, und gewannen den Satz. Nach der ziemlich hektischen Schlussphase bedeutete das 20:25 einen Stand von 2:1 für die Basler.
Der vierte Satz war dann wieder eine Sache für Gym Leonhard. Mit bis zu neun Punkten Vorsprung hatten sie Servette Star-Onex im Griff, der Schlussspurt der Genfer war nur noch eine kleine Resultatkosmetik. Mit dem 25:19 holte sich Gym Leonhard den Satz, das Spiel mit 3:1 und somit den Schweizer Meistertitel bei den U15 Knaben.

MU15 Gym Leonhard – Volley Lugano 0:3 (13:25, 19:25, 11:25)

Keine Chance hatten dagegen die Mädchen von Gym Leonhard gegen Volley Lugano. Das Resultat spricht eine klare Sprache und spiegelt das Geschehen auf dem Feld wieder. Bereits mit dem Service konnten die Tessiner viel Druck auf die Basler ausüben. Gym Leos Annahme fand nur selten einen direkten Weg zur Passeuse, und so blieb der Angriff eher harmlos. Dies ganz im Gegensatz zu den Luganesi, die am Netz klar die Lufthoheit hatten.
Erst im zweiten Satz fanden die überrumpelten Baslerinnen etwas besser ins Spiel, konnten phasenweise Paroli bieten und gestalteten das Spiel ausgeglichener. Gereicht hat es dennoch nicht, und im dritten Satz war die Luft wieder draussen.
Damit müssen sich die Mädchen von Gym Leo mit der Silbermedaille zufriedengeben.

 

MU17 Sm’Aesch Pfeffingen – Volley Lugano 0:3 (22:25, 21:25, 17:25)

Im zweiten Duell zwischen der Region Basel und dem Tessin zogen wiederum die Nordwestschweizerinnen den Kürzeren.
Die ersten zwei Sätze glichen sich in vieler Hinsicht. Das Spiel war jeweils bis zur Money Time ausgeglichen. Beide Male zogen die Luganesi davon und holten sich die Sätze. (22:25 / 21:25)
Der dritte Durchgang bot den Tessinern viel Grund zu jubeln, bei Sm‘Aesch Pfeffingen lief oft nicht mehr viel zusammen, und das 17:25 war dann auch das klare Verdikt.
Den Birstalerinnen blieb somit nur der undankbare vierte Schlussrang.

KU19 Traktor Basel –  Chênois Genève Volleyball 3:0 (25:22, 28:26, 25:20)

Die Partie war von Anfang an ausgeglichen, beide Teams gaben keinen Ball verloren und zeigten sowohl im Angriff wie auch in der Verteidigung tolle Aktionen. Gym Leonhard hatte die Nase meist vorne und konnte den ersten Satz zwar knapp aber doch sicher für sich entscheiden.
Auch im zweiten Durchgang boten sich die Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei die Genfer diesmal erfolgreicher waren. Zum Erfolg reichte es dennoch nicht, die Basler wehrten drei Satzbälle ab und konnten ihrerseits mit der ersten Gelegenheit den Satz beenden.
Hin und her wogte die Partie auch im dritten Durchgang. Mit einem eindrücklichen Schlussspurt konnten die Basler das Spiel beenden und sich die Goldmedaille sichern.
Damit gelang Traktor Basel die Titelverteidigung.

MU23 Sm’Aesch Pfeffingen – Genève Volley 3:0 (25:18, 26:24, 25:18)

Die Favoritinnen von Sm’Aesch Pfeffingen starteten furios, schon nach wenigen gespielten Bällen nahm Genf-Coach Gruel sein zweites Time-Out. Daraufhin zeigten die Genferinnen, womit sie sich die Finalteilnahme verdient hatten. Auch die härtesten Smashes wurden verteidigt, im Block blieben die Top-Angreiferinnen von Sm’Aesch des öfteren hängen, und auch die sogenannten ‘Gratis-Bälle’ stellten die Baselbieterinnen immer wieder vor Probleme. Einzig am Service sorgte das hohe Risiko für einige Fehler. Sm’Aesch Pfeffingen musste die ganze Klasse aufbieten, um den Gegner in Schach zu halten und den ersten Satz für sich zu entscheiden.
Im zweiten Durchgang spielten die Genferinnen noch stärker auf, lagen zwischenzeitlich gar mit 10:14 in Führung. Den Baselbieterinnen gelang es jedoch, wieder heranzukommen und am Ende den Satz denkbar knapp zu gewinnen.
Wie eine Kopie des ersten wirkte dann der dritte Satz. Wieder musste der Genfer Coach sein Team schon nach wenigen Punkten mit zwei Time-Outs zurück in die Spur holen, wieder wirkte es. Doch auch diesmal war die Hypothek zu hoch, das erfahrene Team von Sm’Aesch Pfeffingen musste zwar alles geben, konnte aber den Vorsprung halten und sich mit dem dritten Satzgewinn die Goldmedaille sichern.

Mit der Schlusszeremonie un der Siegerehrung der Teams ging das erste Volley Final Four zu Ende.
Die Spiele boten Spektakel und das Niveau war hoch. Die neue Form des Finalturniers kann in jedem Fall als Erfolgreich bezeichnet werden.

Im nächsten Jahr findet das Volley Final Four am 283/29. April wieder in Neuenburg statt.