Arbeitssieg zum Saisonauftakt

Logo VB TherwilVB Therwil – Volley Muri Bern

3:0 (25:21, 25:18, 25:13)

12. Oktober 2019 / Volleyball NLB Damen West/ 99er Sporthalle / Therwil

Mit einem Arbeitssieg gegen Aufsteiger Volley Muri Bern startete das grossteils neu formierte Team von Volleyball Therwil in die Saison 2019-20.

1. Satz

Das Coachduo Spitzley setzte verständlicherweise auf den harten, erfahrenen Kern mit Bannwart, Geiger, Bachmann und Mathies sowie Haussener als Libera. Ergänzend dazu begannen Andrina Epp in der Mitte und Rückkehrerin Lea Buser auf der Aussenbahn.

Die Starting Six von Muri Bern: Zurbuchen, Perroulaz, Gast, Tschanz, Häfliger und Braas sowie Libera Portmann.

Das Spiel begann ausgeglichen, wobei die Gäste mehrheitlich knapp vorne lagen. Beiden Teams merkte man die Nervosität an, Fehler vermeiden schien in einigen Köpfen wichtiger zu sein, als den Punkt zu suchen.

Dennoch zeigten die Kontrahenten einige schöne Bälle, das Heimteam war im Angriff von den Positionen 4 und 2 gefährlicher, während die Bernerinnen sehr oft in der Mitte durchkamen.

Als Therwil einen 16:17 Rückstand in eine 19:17 Führung verwandelte, griff Muris Coach Hostettler mit einem TimeOut ein. Sein Team holte einen Punkt auf, was zu Therwils erster Auszeit führte. Viel besser als die beiden Coaches es taten konnte man niemandem vermitteln, dass der Satz vor der Entscheidung stand.

So war es dann auch, die Leimentalerinnen konnten den Vorsprung zuerst auf drei, dann vier Punkte ausbauen. Trotz einem weiteren Berner TimeOut und einem Spielerwechsel gewannen die Baselbieterinnen den Satz mit 25:21.

2. Satz

Beide Coaches stellten für den zweiten Satz um. Bei Muri ersetzen Roca und Pfister Häfliger und Braas, bei Therwil wechselte Bachmann für Buser vom Dia auf Aussen, und Frauchiger kam auf der Diagonalposition zum Debut.

Mit den beiden stärksten Angreiferinnen auf der Vier punktete Therwil dann auch regelmässig mit hohen Bällen. In diesem zweiten Satz gelang Muri kein einziger Blockpunkt und auch im Angriff waren die Bernerinnen weniger erfolgreich als noch im ersten Durchgang. Das lag aber auch an der immer besser werdenden Verteidigung der Gastgeber, die nun besser standen und mit mehr Selbstbewusstsein agierten.

Schnell erarbeitete sich das Heimteam einen guten Vorsprung. Dieser schmolz aber bis Satzmitte wieder, und Muri kam etwas besser ins Spiel. Jetzt zeigte sich Therwils Erfahrung. Die Leimentalerinnen zogen, unterbrochen von Timeouts bei 15:11 und 17:12, mit sechs Punkten davon. Die Bernerinnen konnten zwar noch auf drei (TimeOut Therwil bei 18:15) und zwei Punkte (19:17) verkürzen, aber am Ende machten die Gastgeberinnen mit einer Punkteserie alles klar und bauten die Satzführung mit dem 25:18 auf 2:0 aus.

3. Satz

Für den dritten Durchgang wechselte Bachmann wieder zurück auf die Diagonalposition, Aussen übernahm Kummerer für sie und kam, ebenso wie Libera Hofmann zum NLB-Debut. Bei Muri blieb die im vorhergehenden Satz eingewechselte Häfliger auf dem Feld.

Den ersten Ballwechsel gewannen die Bernerinnen. Nachdem sie im ganzen zweiten Satz nie vorne lagen, sollte dieses 0:1 die letzte Führung für sie werden. Therwil spielte befreit auf, punktete von allen Positionen (14 direkte Angriffspunkte) und hatte das Spiel klar im Griff. So konnte bei 20:11 auch noch Brunner ihren Einstand feiern.

Muri brachte nur noch selten Druck hinter den Ball, und schien den Satz und damit das Spiel schon früh abgehakt zu haben. Das Resultat von 25:13 entsprach auf jeden Fall dem gezeigten.

Fazit

Der Spielverlauf in grafischer Darstellung
Spielverlauf grafisch

Vor beiden Teams liegt noch viel Arbeit. Muri Bern ist nach dem Aufstieg noch nicht ganz in der NLB angekommen, und war für Therwil ein perfekter Gegner zum Saisonauftakt.

Die Leimentalerinnen müssen sich erst noch finden, vieles passt noch nicht ganz zusammen.

Auffallend war auf beiden Seiten der Service. Wenig Druck wurde erzeugt, entsprechend konnten beide Passeusen die Bälle gut verteilen. Auch dies spielte Therwil in die Hände, hatten sie doch mit Bachmann und Geiger die klar besten Angreiferinnen auf ihrer Seite.

Coach Jörg Spitzley sprach von einem Arbeitssieg, war aber sichtlich zufrieden.

Die Teams

Therwil: T Spitzley Jörg – TA Spitzley Katalin
4 Frauchiger Xenia – 5 Epp Andrina – 6 Buser Lea – 8 Bachmann Vera – 10 Mathies Michèle – 14 Kummerer Lea – 15 Geiger Fabienne – 17 Brunner Tara – 18 Bannwart Stéphanie (C) – 13 Haussener Dominique (L) – 16 Hofmann Sarina (L)
Abwesend: Quarin Jana – Vecchi Khaila – Sacher Lena

Muri Bern: T Hostettler Daniel – P Frey Helen
2 Gast Yvonne – 4 Pfister Lia – 5 Häfliger Sarah – 6 Braas Lena – 7 Perroulaz Janine – 8 Zurbuchen Lorena (C) – 9 Tschanz Carine – 10 Roca Mariana – 1 Portmann Noemi (L)
Abwesend: Frey Helen – Münstermann Jill – Berger Michelle – Zimmer Kirstin

Nächste Spiele

Therwil spielt am kommenden Doppelwochenende zuerst Zuhause gegen Visp (Samstag, 17:30 Uhr, 99er) und dann bei Schönenwerd.

Muri hat zwei Heimspiele (Freitag Abend das Derby gegen Köniz, Sonntag gegen Visp)

Links

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Bericht VB Therwil
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